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30/05/2010
Frage: Wie fühlt man sich denn so mit 30?
Antwort: Siehst du doch!
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Mein 30. Geburtstag
Ja, durch die Hochzeit vor genau einer Woche bin ich gepflegt um den seltsamen Brauch herumgekommen vor dem Rathaus zu fegen. Reiner Zufall natürlich.
Zur Feier des Tages gab es zwei überaus eklige Tiefkühl-Sahnetorten,- ins Gesicht. Denn essen könnte ich sowas wahrscheinlich nur unter Androhung von Folter.

Für mich solls rote Rosen regnen…..
Die Blumengestecke von der Hochzeit hatten es heute hinter sich. Man brauchte sie nur leicht berühren und schon hatte man alle Blätter herumliegen. Die Reste habe ich für das Selbstportrait verwendet. Hätte am Vormittag schon gewußt was ich Abends machen würde, wären es deutlich mehr Blätter geworden, denn da hab ich den Brautstrauß entsorgt. So ging es dann aber auch noch.

Ich habe wieder etwas brauchbares im Haushalt gefunden. Meine alten, langen Ethernet- und Fernsehkabel. Ohne meine Frau, die sie mir umgewickelt hat, hätte ich mich beim Versuch das selbst zu machen wahrscheinlich stranguliert. Abnehmen konnte ich sie jedenfalls nicht alleine. Also nicht nachmachen wenn keine Hilfe in der Nähe ist
Mit den Ergebnissen von heute bin ich sehr zufrieden. Das hier gezeigte ist mein Favorit, auch wenn die frontal aufgenommenen ebenfalls ganz nett sind.

Das heutige Selbstportrait wollte ich wieder am Abend machen. Das Problem heute war allerdings, dass unsere Tochter meinte nicht schlafen zu müssen. So verbrachten wir dann den ganzen Abend damit sie irgendwie ins Bett zu bekommen. Kurz vor Mitternacht blieb mir dann nichts anderes übrig als aus der Hand ein Bilder zu schießen. Die einzelnen Bilder waren dann auch dementsprechend uninteressant, so dass ich dann einfach alle übereinandergelegt habe.

Ein Shooting in völliger Dunkelheit mit LED Mini Taschenlampe. Hat mir sogar wieder ein bisschen Spaß gemacht. In letzter Zeit war die Motivation ja nicht so ganz groß. Aber das gehört wohl zu so einem Projekt dazu. Sind Phasen die kommen und gehen…

Den Abend habe ich wieder für Wellenbilder genutzt – erfolgreich. Ich hatte noch ein paar Minuten Zeit bis die Bahn fuhr und so habe ich das heutige Bild spontan erledigt. So mußte ich nicht zu Hause noch die Anlage aufbauen. Auf den Rucksack gelegt, Pi mal Daumen ausgerichtet und Selbstauslöser aktiviert. Quick and dirty wie man so sagt.

Der Tag danach…. Fortsetzung von gestern
Nach dem Aufstehen, vor dem Frühstück, auf die Schnelle gemacht. Bildinhalt kann jeder für sich selbst interpretieren

Hochzeit – Die Unterwerfung
Eigentlich hatte ich mich auf die Bilder gefreut und schon enige Ideen im Kopf. Theoretisch hätte alles funktionieren können. Aber praktisch ist das natürlich wie immer eine andere Sache. Das Zimmer war deutlich kleiner als ich befürchtet hatte und so war kein Platz das so umzusetzen wie ich geplant habe. Ein bisschen enttäuschend. Die Ideen werde ich dann mit anderen Brautpaaren umsetzen müssen. Vielleicht auch besser weil es einfacher ist.
Hinzu kam außerdem, dass eine Hochzeit irgendwie anstrengend ist, wenn man selbst heiratet. Wir waren total fertig, obwohl wir nicht so viel gemacht haben. Als Fotograf auf einer Hochzeit habe ich diese Probleme nicht. Seltsam. Muß die Anspannung sein die Kraft raubt.
So haben wir das auf die Schnelle hinter uns gebracht um uns anschließend zu entspannen.

Der letzte Tag …
Nachdem ich in Warnemünde Hochzeitsbilder geschossen habe bin ich gleich dort geblieben um meinen letzten Tag “in Freiheit” zu genießen. Leider konnte ich die Ruhe nicht so ganz genießen denn meine Gedanken waren schon bei morgen. So ist das Bild dann auch etwas “schwierig” geworden. So im Sand liegend von oben – das sieht einfach nicht gut aus. Letzendlich hab ich einfach nen simplen Unschärfefilter angewendet um es zu retten.