
Betrunken sieht die Welt ganz anders aus und alles steht auf dem Kopf. Die Gesetze der Physik haben keine Bedeutung mehr, ebenso wie die Gesetze der Grammatik. Habe ich mir zumindest sagen lassen, ich selbst trinke keinen Alkohol. Der Rotwein war für eine Tomatensoße vorgesehen, kaufe ich eben einen neuen…..
Der schwierige Part war es den Wein zu fotografieren. Dazu habe ich mir einen hohen Karton genommen, einen Topf hineingestellt und das ganze auf dem Wohnzimmertisch platziert. Dann den Wein hineingegossen, versucht zu fokussieren und nichts daneben zu gießen. Fokussieren hat geklappt, ein bisschen Wein ging daneben. War aber abwischbar.
Geblitzt habe ich diesmal gegen die Wand vor mir. Mit einem Blitz jeweils links und rechts. Hatte dieses Setup noch nicht, Wollte meine weißen Schirme nicht mit Rotwein beschmutzen und war einfach zu faul die Schirme zu verstellen. Also ein flächiges Licht, mit großem Augenreflex. Auch ein Tip für Leute die keine Lichtformer haben.
Ursprünglich wollte ich den Wein auch aus der Flasche über meinen Kopf hinweg in ein Glas gießen. Das war mir aber zuviel Aufwand für einen Tag. Den Korken im Mund habe ich auch vergessen. Nobody is perfekt – vor allem wenn er besoffen ist.

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