21/01/2010





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Das Gegenstück zu dem von gestern. Titel: “Ich bin nicht der Teufel”
Das Foto war eine schwere Geburt und hat wahnsinnig lange gedauert bis ich soweit war. Eigentlich wollte ich nur ganz schnell das heutige Bild machen und dann ins Bett, hatte aber keine Idee. Dann hab ich einfach drauf losgeschossen. Blitze immer wieder umgebaut, bis ich dann nach langem probieren auf diese Idee gekommen bin – so nach fast 1 1/2 Stunden.
Erstmal auf die Schnelle bearbeitet. Da kann ich mir noch einiges vorstellen, wahrscheinlich auch verbessern. Aber da kann ich immer noch ein Update machen sollte ich eine neue Version erstellen.
Daten
Canon 5D, 85 1.8 @ f5.0, 1/50s, ISO200
ein Blitz durch Softbox von rechts
zweiter Blitz direkt hinter mir, nackt und mit roter Farbfolie
20/01/2010





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Alternativtitel: “Ich bin nicht Jesus”
Eigentlich sollte das heutige Bild anders aussehen. Wieder mal hat es nicht geklappt. Aber mit dem Ergebnis bin ich nicht unzufrieden.
Nachdem ich auf Flickr einige Bilder mit Lichterketten gesehen habe wollte ich mal meine eigene Variante machen. Geplant war eigentlich mehr eine harte Beleuchtung im Fashion Look. Das funktionierte aber nicht mit den Lichtern der Kette und ich wollte auch nicht zuviel im Nachhinein bearbeiten. Ich habe in diesem Fall nur ein zweites Bild von einer unscharfen Christbaumkugel drübergelegt.
Den Kranz zu bauen war übrigens eine blutige Angelegenheit. Ich habe mir am Draht verschiedene Schnittwunden zugezogen – aber ich will ja nicht jammern
Daten
Canon 5D, 35 1.4 @ f3.5, 1/13s, ISO 320
Im Hintergrund einen Blitz mit Snoot und Farbgel um einen kleinen Akzent zu setzen
Von rechts einen Blitz mit Durchlichtschirm um das Gesicht weicher zu machen
Weil ich zu faul war habe ich irgendwann nur noch Blende, ISO und Verschlusszeit geändert und die Blitze nicht mehr eingestellt. Habe verschiedene Varianten an Beleuchtung ausprobiert, mehrere Brennweiten und Blitzstellungen, war aber nur mit dieser Variante zufrieden.
17/01/2010





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Ich habe erst überlegt ob ich heute Abend noch was besseres, anspruchsvolleres herstellen soll. Bin dann aber aus mehreren Gründen davon abgekommen. Erstens finde ich das Bild jetzt nicht so durchschnittlich wie ich anfangs dachte, und zweitens ist es erst das dritte “normale” Portrait in der Sammlung.
Ich habe wenig gute “normale” Bilder von mir. Keines davon im Winter. Und da es heute sehr schön geschneit hat habe ich die Gelegenheit für ein kurzes Shooting vor der Tür genutzt. Schnell die Kamera mit dem Objektiv versehen, mit einer Plastiktüte wetterfest gemacht und das Stativ mitgenommen. Dann direkt vor der hinteren Eingangstür aufgebaut und ein paar Bilder mit meinem Fernauslöser gemacht.
Auch unter dem Gesichtspunkt “Durchschnitt” kann ich dieses Bild guten Gewissens in meiner 365-Tage-Auswahl lassen. Es dürfte nicht allzuviele andere Fotografen geben die bei Offenblende und 135mm Brennweite mit fallendem Schnee ein Selbstportrait gemacht haben und es in eine Reihe mit 364 anderen stellen. Auch wenn es kein fotografisches Highlight sein mag – ich habe ja noch 348 weitere Versuche und kann die Zeit heute Abend nutzen, diese weiter vorzubereiten.
Daten
Canon 5D, 135 2.0L @ f2, 1/25s, ISO 250
16/01/2010





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3 Dinge die ich heute gelernt habe:
1. ich hasse es in der Kälte zu fotografieren. Da habe ich einfach keine Geduld irgendwas zu machen wenn ich friere
2. ein Schirmstativ kann man nicht genug beschweren
3. ich brauche eine längere Brennweite als 135mm
So bin ich dann etwas frustiert über meine Ergebnisse nach Hause gefahren. Da ich noch kein Foto hatte dachte ich mir ich pack die Kamera nach hinten und mache eines während der Fahrt. Stativ zwischen Beifahrerrücklehne und Kindersitz auf der Rückbank geklemmt und ein paar Langzeitbelichtungen gemacht. Wieder ein “Plan-B-Bild”. Und ich habe dummerweise mein Ultraweitwinkel zu Hause gelassen weil ich dachte ich brauche es nicht – und gerade dann vermisst man es doch. War heute wohl nicht mein Tag.
Setup
Canon 5D, 35 1.4 @ f13, ISO 800, 15s, Funkauslöser
15/01/2010





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Mein Phottix Hero ist heute endlich eingetroffen! Dieser Funkauslöser mit Sucherbildübertragung ist ein richtig feines Spielzeug und eine echte Hilfe bei der Erstellung von Selbstportraits. Erstmal werden die unscharfen Bilder auf Null reduziert da ich den Fokus genau setzen kann. Und auch den Bildaufbau kann man bestens kontrollieren, mal ganz abgesehen vom kabellosen Bedienen an sich. So ungeschickt wie ich bin ist das sowieso ein Plus. Der Kabelauslöser ist heute in die Mottenkiste verbannt worden.
Das Bild ist natürlich erstmal ein Ergebnis des Ausprobierens meines neuen Werkzeuges. Die Schärfe sitzt auf jedem Bild auf den Augen – was will man mehr. Da ich nun die Möglichkeit habe auch längere Brennweiten zu benutzen und mich frei bewegen kann wollte ich die Gelegenheit nutzen die Straßenbeleuchtung als Hintergrund mit einzubeziehen. Praktisch wenn man das bei -3 Grad Außentemperatur im warmen Wohnzimmer machen kann. Und für den tollen Ausblick auf die ganze Straße brauche ich nur jeden Tag mehrmals in den 5ten Stock laufen. Das hält fit und es trampelt einem keiner auf dem Kopf herum.
Zurück zum Bild. Für den ersten Probelauf ist es ok. Im Sommer habe ich ein paar mehr Bilder mit Stadtbeleuchtung bei Nacht geplant. Da kommt dann mein 135er so richtig zum Einsatz. Dieses Bild schonmal als Vorgeschmack.
Setup
135 2.0,1/40s, ISO800
Blitz von links mit Durchlichtschirm und orange Farbfolie – minimale Helligkeit damit ich nicht überstrahle
Funkfernauslöser
damit der Fokus sitzt