30/01/2010





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Ich kann mich nicht erinnern jemals einen Schneeengel gemacht zu haben. Also eine gute Gelegenheit das heute mal erledigt zu haben. Technisch gesehen hatte ich 2 Möglichkeiten dieses umzusetzen. Die erste wäre eine Weitwinkelaufnahme mit Kamera über mir. Dazu hätte ich aber das ganze Zeug mit runternehmen und in der Kälte aufbauen müssen. Die zweite Möglichkeit war, das ganz bequem aus der warmen Wohnung heraus zu machen und mich anschließend nur noch hinzulegen und ein Foto zu machen. Und weil das genau mein Ding ist habe ich das auch so gemacht.
Kamera mit Stativ im Schlafzimmer aufgebaut und eingestellt. Den Sender meines Fernauslösers noch an die Steckdose gehängt um auf Nummer sicher zu gehen, dass der Akku nicht plötzlich versagt. Dann runter, mich auf den Fokuspunkt ausgerichtet und mit 2s Verzögerung abgedrückt.
Bei der Gelegenheit konnte ich gleich die Reichweite des Fernauslösers testen. Der Empfang des Bildes war zwar schon ziemlich schwach und voller Störungen, aber ausgelöst hat er bei jedem Bild.
Es ist zwar kein fotografisches Highlight, aber Ich habe jetzt auf die Schnelle nicht so viele (Selbst)portraits im Schnee liegend aus großer Höhe (5ter Stock) gefunden. Also ein Minimum an Anspruch wurde erfüllt, denke ich. Die Fußspuren habe ich übrigens weggestempelt. Nicht das wer glaubt ich sei gesprungen……
Das Making Of zeigt mich bei einem Telefonat mit meiner Freundin oben. Sie hat freundlicher Weise die Kamera etwas nach oben ausgerichtet damit ich auch vom AF Sensor getroffen werde. Ich habe mich etwas ungünstig gelegt und lag knapp daneben. Ich finde es witzig.

Daten
Canon 5D, 135 2.0L, f3.5, 1/320s, ISO 100
22/01/2010





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Das hat mir richtig Spaß gemacht! Die letzten Bilder dieser Art habe ich 2006 gemacht, und seitdem wollte ich es immer mal wieder in Angriff nehmen. Heute war es soweit. Eigentlich eine recht simple Sache. Ich hab die Wohzimmerlampe benutzt (Halogen) und dazu einen Blitz auf den Hintergrund für den Spot. Dummes Gesicht machen – Frau lacht sich kaputt. Dann nur ein bisschen die Farbtemperatur angepasst und Kontraste optimiert. Das wars. Das ganze hat keine Stunde gedauert. Eines meiner besten Selbstportraits überhaupt bis jetzt. Und das beste: diesmal ist es nicht nur wie geplant, sondern noch besser. Erinnert ein bisschen an Gottfried Helnwein.
Damit entlasse ich euch ins Wochenende. Ich werde wahrscheinlich erst Dienstag die nächsten Bilder veröffentlichen da ich über das Wochenende verreise.
Daten
Canon 5D, 85 1.8 @ f5.6, 1.6 Sekunden, ISO 100
3 weitere die mir gefallen, das mittlere besonders. Andere Farbgebung, sonst unbeabeitet.


