151

16.05.2011

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Fast ein Jahr nach meinem letzten offiziellen Selbstportrait der Reihe “365″ veröffentliche ich hiermit Nummer 151.

Ich habe gestern nach langer Zeit mal wieder mein Zeugs für Selbstportraits in die Fototasche gepackt und spontan ein paar Bilder geschossen. Eigentlich wollte ich einen Sonnenuntergang fotografieren, aber wie sollte es anders sein, die Bewölkung verschwand pünktlich – also wurde es nicht mehr sonderlich spannend. Immerhin hab ich jetzt mal wieder ein Selbstportrait gemacht, bzw. eine Landschaftsaufnahme.

Momentan habe ich wirklich überhaupt garkeine Zeit weil ich jede freie Minute mit Arbeit oder Familie beschäftigt bin. Von daher mache ich jetzt einmal keine weiteren Vorhersagen wann und wie es weiter geht………

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Galerie des Scheiterns

4.02.2011

Wie versprochen die restlichen Bilder aus dem Juni 2010. Die Bilder sind alle unbearbeitet, teilweise sehr sehr grobe Entwürfe. Wie man hier sehr schön nachvollziehen kann sind mir schlagartig die Ideen ausgegangen, oder besser gesagt die Motivation hat mich verlassen. Der Anspruch an die Bilder wurde einfach größer, und die Möglichkeiten auf Grund der fehlenden Zeit geringer. Die Ideen die man in 2-3 Stunden am Abend umsetzen kann wiederholten sich.

Unter den hier 26 gezeigten sind wirklich die wenigsten brauchbar. Einige habe ich garnicht zeigen können, und ein paar Tage habe ich ausfallen lassen. Aber man kann eben sehr schön sehen wie die Luft plötzlich raus war…….

Auch wenn es jetzt noch ein wenig dauern wird: es geht weiter. Ich schätze mal wenn es wärmer wird geht es wieder los. Dann habe ich eine ungefähre Übersicht was für ein Budget ich einplanen kann, und wieviel Zeit ich für das Projekt haben werde. Auch spiele ich mit dem Gedanken mich mit dem Thema Video intensiver zu beschäftigen. Man wird sehen.

Hier nun die Bilder des Grauens mit entsprechenden aufmunternden Kommentaren:


ohne Worte


für die Bearbeitung wollte ich hier so eine Art Spinnennetz drüberlegen. Wäre die Arbeit nicht wert gewesen nehme ich an.


keine Ahnung was das soll


hier wollte ich einen Affen draus machen. aber der Aufwand war mir dann doch zu groß.


Spielerei mit Licht und Reflektor.


die berühmte Faust. Sollte eine grafische Arbeit werden mit so Fächerverlauf im Hintergrund


da habe ich wohl keine andere Idee gehabt…


ein klassisches Plan-B Motiv. Verwischtes Portrait mit Hut


Einen Tag später habe ich es nochmal gemacht weil es so schön einfach herzustellen ist


Die Mütze hat meine Mutter für meine Tochter (zu diesem Zeitpunkt gerade 2 Jahre) gestrickt. Sie hat sich offensichtlich ein wenig im Kopfumfang geirrt ;)


Zwerg mit großen Füßen. grob freigstellt. Anders als es die Pose vielleicht vermuten lässt bin ich nicht sonderlich zufrieden mit dem Bild.


ein geplatzter Ballon würde an dieser Stelle ein schöneres Symbol sein


merklich motiviertes Selbstportrait am Strand nach der Arbeit


da habe ich wohl die Canon 5D Mark II bekommen und keine Zeit gehabt ein ordentliches Foto zu machen, weil ich mit der Cam gespielt habe


Vor dem Fernseher – das hatte ich bis dahin noch nicht


minimalistisch mit Farbstich


mir gefällt die Struktur des Tuches… das ist doch schomal was


das Bild ist fürn A**** – im wahrsten Sinne des Wortes


damit kann man relativ gut leben wenn man keine Ansprüche hat ;) … ich mag das Bokeh


am interessantesten ist wohl die Spiegelung im Löffel. Für alle die es interessiert wie der technische Aufbau ist


da hatte ich offensichtlich keine Zeit


von der Sorte habe ich noch ein paar mehr, die können aber in der Mottenkiste bleiben


ach ja…….


ich glaub hier hätte man spätestens aufhören können


einen Versuch zur Rettung aber noch……


immerhin an der frischen Luft gewesen und paar tolle Bilder gemacht – nur nicht von mir

———————-

Rückblickend auf diese Bilder kann man sicherlich den Entschluß für den Cut im Projekt nachvollziehen.

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Wichtige Information

22.07.2010

Nach reiflicher Überlegung und Sichtung der Ausbeute von Monat Juni habe ich mich zu dem Entschluß durchgerungen das Projekt grundlegend anders zu gestalten. Ich habe auch mehrfach über Abbruch nachgedacht, doch das wäre mir jedoch zu schade gewesen.

Erstens hätte ich mir dann die Mühe der bisherigen Bilder umsonst gemacht, zweitens habe ich noch Ideen die ich umsetzen möchte, die aber in Form eines strikten “jeden Tag ein Bild” nicht zu machen sind. Selbstportraits sind leider keine Fleißarbeit wo man jeden Tag mal eben zwischendurch ein Foto machen kann. Wenn man immer das selbe Motiv fotografiert muß man den Rest abwechslungsreich gestalten.

Ich bin in dem halben Jahr an meine Grenzen gestoßen was die Qualität der Bilder betrifft. Ich habe leider einen zu hohen Anspruch und zu wenig Zeit das jeden Tag zu machen. Momentan beansprucht mich die familiäre Situation, wie ich beim Start des Projektes schon vermutet habe, ziemlich stark. In Kürze erwarte ich mein zweites Kind und dann würde es noch schwieriger werden, das jeden Tag mit der Qualität die ich mir wünschen würde umzusetzen. Anfangs war das Projekt mehr eine unverbindliche Spielerei, geriet aber dann zu einem Selbstläufer mit immer besseren Bildern und leider auch steigenden Erfolgsdruck. Den kann ich leider nicht ganz abschalten, auch wenn das ein Teil der Übung gewesen ist da entspannt heranzugehen. Ehrlich gesagt habe ich mir garnicht vorstellen können überhaupt so weit zu kommen, und das mit einigermaßen vorzeigbaren Bildern.

Bei meiner letzten Wortmeldung hatte ich noch irgendwie die Hoffnung die Kurve zu kriegen. Das war mehr die Angst zu scheitern. Aber ich würds nicht unbedingt als Scheitern ansehen. Ich denke mir, wenn ich ab und zu einen Tag wirklich mal das umsetze was ich will, und mir die Zeit nehme dann ist das mehr in meinem Sinne, als wenn ich mich jeden Tag irgendwie quäle.

Ich möchte die 365 voll machen. Die erste Hälfte davon ist mit den täglichen Selbstportraits fast erledigt. Die zweite Hälfte, oder besser gesagt 215 Bilder sind noch über. Dafür setze ich mir keine Regeln, keine zeitlichen Vorgaben. Ich will nur, dass sie gut aussehen oder von der Idee gut sind. Dazu braucht es aber Zeit und vor allem keinen inneren Druck. Wann das Projekt dann abschließend fertig sein wird kann ich nicht abschätzen. Aber der tägliche Part ist beendet.

Wie ich anfangs schon schrieb habe ich mir die Bilder vom Juni angesehen, und mit Ausnahme von 2 oder 3 Bildern können die nicht ansatzweise mit den bisherigen mithalten. Die Luft war raus. Teilweise nur unmotivierte, blind aus der Hüfte geschossene Schrottbilder. Wahrscheinlich war mir unterbewußt schon klar, dass ich es so nicht durchhalten kann. Also war dieser Schritt schon etwas überfällig.

Als ich vor ein paar Tagen kein Bild mehr gemacht habe war das schon ein ziemlich seltsames Gefühl, als wenn was fehlt.

Nochmal zusammenfassend:

Ich habe es nicht aufgegeben sondern nur verändert. Ich denke der Schritt ist verständlich.
Bin mir noch nicht sicher ob ich die “gescheiterten” Bilder von Juni als Übersicht nochmal fertigmache. Mehr oder weniger unbearbeitet. Aber ein paar davon werde ich zu den 200 restlichen packen und dann gibts in unregelmäßigen Abständen Uploads.

An der Stelle muß ich leider noch etwas um Geduld bitten bis die nächsten Bilder kommen. Immerhin habe ich jetzt keine ungeheure, mich erschlagende, Anzahl von Bildern nachzubearbeiten. Daher sollte das nicht allzulange dauern bis zum nächsten Bild. Und mit der Last die mir insgesamt jetzt genommen ist machts dann auch wieder Spaß.

Als letztes tägliches Bild passt Nummer 150 ganz gut – ausgebrannt und fertig ;)

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150

30.05.2010

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Frage: Wie fühlt man sich denn so mit 30?
Antwort: Siehst du doch!

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149

29.05.2010

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Mein 30. Geburtstag

Ja, durch die Hochzeit vor genau einer Woche bin ich gepflegt um den seltsamen Brauch herumgekommen vor dem Rathaus zu fegen. Reiner Zufall natürlich.

Zur Feier des Tages gab es zwei überaus eklige Tiefkühl-Sahnetorten,- ins Gesicht. Denn essen könnte ich sowas wahrscheinlich nur unter Androhung von Folter.

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148

28.05.2010

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Für mich solls rote Rosen regnen…..

Die Blumengestecke von der Hochzeit hatten es heute hinter sich. Man brauchte sie nur leicht berühren und schon hatte man alle Blätter herumliegen. Die Reste habe ich für das Selbstportrait verwendet. Hätte am Vormittag schon gewußt was ich Abends machen würde, wären es deutlich mehr Blätter geworden, denn da hab ich den Brautstrauß entsorgt. So ging es dann aber auch noch.

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147

27.05.2010

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Ich habe wieder etwas brauchbares im Haushalt gefunden. Meine alten, langen Ethernet- und Fernsehkabel. Ohne meine Frau, die sie mir umgewickelt hat, hätte ich mich beim Versuch das selbst zu machen wahrscheinlich stranguliert. Abnehmen konnte ich sie jedenfalls nicht alleine. Also nicht nachmachen wenn keine Hilfe in der Nähe ist ;)

Mit den Ergebnissen von heute bin ich sehr zufrieden. Das hier gezeigte ist mein Favorit, auch wenn die frontal aufgenommenen ebenfalls ganz nett sind.

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146

26.05.2010

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Das heutige Selbstportrait wollte ich wieder am Abend machen. Das Problem heute war allerdings, dass unsere Tochter meinte nicht schlafen zu müssen. So verbrachten wir dann den ganzen Abend damit sie irgendwie ins Bett zu bekommen. Kurz vor Mitternacht blieb mir dann nichts anderes übrig als aus der Hand ein Bilder zu schießen. Die einzelnen Bilder waren dann auch dementsprechend uninteressant, so dass ich dann einfach alle übereinandergelegt habe.

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145

25.05.2010

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Ein Shooting in völliger Dunkelheit mit LED Mini Taschenlampe. Hat mir sogar wieder ein bisschen Spaß gemacht. In letzter Zeit war die Motivation ja nicht so ganz groß. Aber das gehört wohl zu so einem Projekt dazu. Sind Phasen die kommen und gehen…

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144

24.05.2010

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Den Abend habe ich wieder für Wellenbilder genutzt – erfolgreich. Ich hatte noch ein paar Minuten Zeit bis die Bahn fuhr und so habe ich das heutige Bild spontan erledigt. So mußte ich nicht zu Hause noch die Anlage aufbauen. Auf den Rucksack gelegt, Pi mal Daumen ausgerichtet und Selbstauslöser aktiviert. Quick and dirty wie man so sagt.

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